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Sieben goldene Layoutregeln

Regel 1

Wen möchte ich erreichen?

Zum Projektstart stellt sich die Frage: wer ist die Zielgruppe? Wie sollte die Anmutung sein, dass sie die Zielgruppe anspricht? Zurückhaltend, ernsthaft, spielerisch oder plakativ? Welches Format ist praktikabel? Welchen haptischen Eindruck soll das Druckprodukt hinterlassen?

Regel 2

Inhalte strukturieren

Was sind die Kernaussagen? Wie kann ich sie hervorheben? Texte, die das Thema schnell erfassen, können beispielsweise hervorgehoben werden. Textwüsten vermeiden! Es geht nicht nur um die bedruckte Fläche, sondern vor allem darum, den Texten ihren Raum zu lassen. Keine Angst vor leeren Flächen!

Regel 3

Typografie

Sachliche, klare Schriften eignen sich für Geschäftsberichte oder Formulare, geschwungene Schriften oder Handschriften können punktuell als Eyecatcher fungieren. Die gewählte Typografie muss im Kontext mit den Inhalten stehen.

Regel 4

Weniger ist mehr

Das gilt vor allem bei der Schriftauswahl. Prinzipiell gilt: je ruhiger ein Schriftbild im Fließtext, desto eher können weitere Schriften als Eyecatcher eingesetzt werden und hier wiederum heißt es, „Gegensätze ziehen sich an“.

Regel 5

Schriftgößen

In Magazinen, Zeitungen etc. wird üblicherweise im Fließtext eine Schriftgröße von 9 bis 11 Punkt verwendet. Die Überschriften sind im Verhältnis bis zu dreimal so groß. Auch bei der Anzahl der Schriftgrößen gilt: weniger ist mehr.

Regel 6

Satz

Es zeigt sich häufig das Problem, dass beim Blocksatz die Spalten zu schmal und die Worte zu lang sind, sodass die Abstände zwischen den Wörtern zu groß sind. Das ergibt ein sehr unschönes  Schriftbild. Die linksbündige Textausrichtung ist da weniger fehleranfällig. Die Kombination aus Blocksatz und linksbündiger Textausrichtung kann eine schöne Spannung innerhalb eines Textbildes ergeben. Für Ruhe innerhalb des Schriftbildes sorgt speziell bei langen Textpassagen die Ausrichtung an einer Grundlinie.

Regel 7

Mehr Weißraum –
mehr Wirkung

Das Zusammenspiel zwischen Bildern, Text und Weißraum muss in einem ausgeglichenen Verhältnis stehen. Ein dafür gängiges Raster ist der goldene Schnitt. Ein gut gesetzter Weißraum verbessert die Lesbarkeit und hilft dem Leser den Überblick zu behalten um gezielt wichtige Inahlte schneller zu erfassen.

Aus der
Rezept
sammlung

Ihr Auftritt. Unverwechselbar.

Ihr Auftritt. Unverwechselbar.

Partieller Relieflack

Partieller Relieflack